Donnerstag, 24. März 2016

Einwanderungskosten: Wie Medien die Fakten verdrehen

(Bächingen 24.03.2016) Der Volkswirtschaftsprofessor Hans-Werner Sinn hat in einem Vortrag die Aussagen der Studie des ZEW zur Kostenbilanz von Einwanderung nach Deutschland zurechtgerückt. Nur bei isolierter und kurzfristiger Belastung allein von Steuern, Abgaben und Sozialleistungen erwirtschaften Einwanderer, wie in den Medien hervorgehoben, einen kleinen Überschuss. Stellt man alle allgemeinen Staatsausgaben, etwa für Verteidigung oder Straßenbau, mit in Rechnung, schlägt für jeden lebenden Ausländer ein langfristiges Staatsdefizit von 79.100 Euro, für jeden lebenden Deutschen von 3100 Euro zu Buche. Nur wenn Einwanderung so gesteuert würde, dass Einwanderer im Schnitt höher qualifiziert wären als Einheimische, könnte sich laut Studie in Zukunft eine fiskalische Entlastung ergeben. Dazu erklären die Kreisräte der Republikaner: „Professor Sinn hat eine dreiste Medienmanipulation aufgedeckt: Um die Bürger mit Einwanderungspropaganda ruhigzustellen, haben die Leitmedien wie auf Kommando die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie ins Gegenteil verdreht. Einwanderung, wie sie jetzt stattfindet, belastet die Bürger mit enormen Kosten. Von einer vernünftigen Einwanderungspolitik, die das ändern könnte, ist weit und breit nichts zu sehen. Statt zu begreifen, dass wir sorgfältig aussuchen müssen, wen wir ins Land lassen, singen die Medien im Chor ‚Macht hoch die Tür‘. Wundert sich da noch jemand, dass nicht nur die Pegida-Demonstranten, sondern die Mehrheit der Bürger den ‚Lügenmedien‘ kein Wort mehr glauben?“