Mittwoch, 1. Juli 2015

Peter Seefried zum Sudetendeutschen Tag in Augsburg

(Wertingen 01.07.2015) Jeder hochrangige bayerische Politiker spricht immer wieder vom vierten Stamm. Was wollen diese „Sonntagsredner“ uns mitteilen? Dass Bayern, besser gesagt die ehemalige amerikanische Besatzungszone, damals kurz nach Kriegsende viele Vertriebene aufgenommen hat? Dies ist nichts Neues. Auch die ehemalige demokratische DDR und Österreich haben die Sudeten aufgenommen, es waren damals Deutsche und sind auch heute noch Deutsche! Geschichtlich gesehen hat dies mit der CSU nichts zu tun, wird aber politisch missbraucht. Auf der Veranstaltung in Augsburg kein Wort zu den Beneš-Dekreten und der "heldenhaften" Satzungsänderung der Landsmannschaft der Sudetendeutschen, die nun von Juristen entschieden werden. Man kann nicht für das Völkerrecht der Menschen auf der Welt eintreten und im eigenen Land dieses verschriebene Recht mit Füßen treten. Die Anpassungsfähigkeit in Bayern und die Anbiederung an die CSU-Staatsmacht, welche Herr Posselt vorexerziert, ist typisch für diese Charaktere. Ich bin enttäuscht, wie diese Führungsclique die Sudetendeutschen vor ihren Karren spannt. Abschließender Vergleich des Herrn Seehofer, dass sich die Vertriebenen mit den heutigen Wirtschaftsflüchtlingen (Opfern) identifizieren sollen, zeugt von Unkenntnis der wahren Zusammenhänge! Einzig passend, dass Asylsuchende aus Afrika besser zu den Schwarzen der CSU, als zu den anderen normalen und ehrlichen Politikern passen. Mittlerweile darf Herr Posselt nicht einmal mehr nach Russland fahren, da dieser dort ein Einreiseverbot bekommen hat. Darüber freute sich Herr Posselt – welch geistig Kind ist er eigentlich?