Mittwoch, 19. November 2014

WZ bringt tatsächlich Leserbrief gegen den Bund Naturschutz!

(Wertingen, 19.11.2014) Nachfolgender Leserbrief zum Artikel „Umdenken der Landwirtschaft und Politik“ in der WZ vom 24.09.2014 ist am darauffolgenden Montag wahrhaftig erschienen.
Wenn man die Argumente des Herrn Schrallhammer hinterfragt, so kann man entweder müde lächeln oder erstaunt den Kopf schütteln. Die Wahrheit ist verbogen, gerade so wie man sie braucht. Wir wollen doch mal feststellen, dass das EEG – auf dessen Grundlage nun viele Bauern Biogasanlagen betreiben – von der GRÜNEN-Ministerin Künast verabschiedet wurde. Jetzt plötzlich passt das dem grünen Bund Naturschutz nicht mehr. Und wer ist schuld? Klar, die Bauern. Es darf doch die Frage gestellt werden, woher der Strom zukünftig kommen soll? Atomkraft und Biogas dürfen es nach dem Bund Naturschutz ja nicht sein. Dann wollen wir auf das Argument eingehen, der ganze angebaute Mais würde die Schönheit der Heimat zerstören. Wenn es um Windräder geht, die über 150 Meter hoch sind, hat der Bund Naturschutz erstaunlicherweise keine Probleme mit der Zerstörung der Landschaft.
Tatsache ist schließlich auch, dass der Bund Naturschutz mit Millionen von Steuergeldern riesige Flächen im Landkreis „gekauft“ hat. Und offensichtlich reicht das den Herren nicht mehr aus. Man möchte die von den Landwirten genutzte Rest-Fläche auch noch fremd-bestimmen. Diese geradezu unverbesserlichen Aussagen von Herrn Schrallhammer haben einen grün-totalitären Anstrich, genauso wie der „Veggie Day“.