Dienstag, 16. Juli 2013

Wertingen heute: Politische Gleichschaltung, statt freie Meinungsäußerung?

(Wertingen 16.07.2013) Dem Wertinger Bürger sollte bewusst sein - möchte er sich politisch, kulturell oder auch menschlich engagieren wollen - dass er Anfeindungen ausgesetzt sein wird, entgegen jeglicher menschlicher Natur und Vernunft! Solches durften Mitglieder der BIW am eigenen Leib erfahren. Man opfert seine Freizeit auf, im Gedanken, etwas Sinnvolles für die Jugend und letztendlich auch für die Allgemeinheit zu schaffen. Dabei wird man dann von Personen angegriffen, die ihre Aussagen lieber in der Anonymität tätigen. In diversen Artikeln wird man Rechtsradikalen und Rassisten gleichgestellt, bzw. für deren Taten auch gleich mitverantwortlich gemacht, ohne dass man sich als Angegriffener dagegen wehren könnte. Alles natürlich unter dem Deckmantel der Zivilcourage und in Form des Internets oder mit namenlosen Briefen! Man kann doch die Frage stellen, was ist heimtückischer und demokratiefeindlicher? Jemanden anonym an den Pranger stellen zu wollen oder für seine Meinung einzustehen, aber die Bereitschaft signalisieren, lass uns diskutieren, auch wenn du eine andere Meinung vertrittst. Vielleicht findet man ja einen Konsens, wenigstens kann man die Sichtweise des Gegenübers kennenlernen. So wie das verlogene Gutmenschentum in Wertingen vorgeht, ist es aber eher damit vergleichbar, als wenn man als Fußball-Trainer dafür verantwortlich gemacht wird, dass in einem Fußballstadion eines asiatischen Staates vermeintliche Kriminelle hingerichtet werden. Nach dem Motto, Fußballtrainer und Fußballstadion, da gibt es doch eine Verbindung!
Jedem wird in diesem Fall einleuchten, dass Anschuldigungen diesbezüglich haltlos wären, ja purer Unfug. Wie aber ist es, wenn eine solche Vorgehensweise vor "der Haustüre" im Zusamtal vorkommt? So mancher wird diese "Pille" als etwas selbstverständliches schlucken, steht ja schließlich auch so in der Zeitung. Doch findet man solche Schweinereien nicht nur bei einem lokalen Käseblättchen, sondern vor allem unter dem Deckmantel der Anonymität! Daher möchten wir den vielen "Anonymen" - die im Übrigen für uns gar nicht so anonym und unangreifbar sind, wie dies solche Personen vielleicht glauben mögen - eine Absage dahin gehend erteilen, uns auf diese Art und Weise beruflich oder privat unter Druck setzen zu können. Wir glauben noch daran, dass wir in einem demokratischen Land leben, in dem die Meinungsfreiheit ein hohes Gut ist, was es aber auch zu verteidigen gilt. Sollte jemand dieses demokratische Grundgut, welches im Art. 5 des Grundgesetzes verankert ist (Meinungsfreiheit, Informationsfreiheit und Pressefreiheit) einschränken wollen, begibt er sich außerhalb gültiger Rechtsnormen! Im Übrigen können wir schon jetzt ankündigen, dass wir den ein oder anderen Gutmenschen mit interessanten Veröffentlichungen demaskieren werden, allerdings nicht feige in der Anonymität, sondern mit unserem Namen!

Der Vorstand der „Bürgerinitiative für Wertingen und Stadtteile e.V.“