Mittwoch, 1. Mai 2013

Zensur in Wertingen? Wie die WZ die Meinung manipuliert!

(Wertingen 01.05.2013) Dass die Wertinger Zeitung unliebsame Tatsachen gerne verschweigt, ist ein bekanntes Problem dieser Postille. Als jüngstes Beispiel kann das Schweigen zum Ausgang des Prozesses von Peter Seefried gegen den linksradikalen Stadtrat Wolfgang Zenetti angesehen werden. Zenetti darf Stadtrat Peter Seefried nicht mehr Hardcore-Neonazi oder Nazi nennen. Während die Wertinger Stadtzeitung und auch Radio RT1-Norschwaben darüber berichteten, schwieg die Wertinger Zeitung. Man stelle sich vor, was passiert wäre, wenn Herr Zenetti Herrn Seefried weiter hätte so nennen dürfen. Tagelang hätte die WZ wohl in üblicher schmähvoller Art und Weise gegen Seefried berichtet. Doch dieser Ausgang war den Star-Journalisten nicht angenehm, daher wurde es einfach verschwiegen. Doch nicht nur Peter Seefried ist Opfer der WZ. Auch ein harmloser Leserbrief von Sven Rosenberg wurde mit folgender Antwort nicht abgedruckt:

Sehr geehrter Herr Rosenberg,
Zuschriften von Lesern, welche die Wertinger Zeitung in diversen Publikationen ständig diffamieren, werden nicht veröffentlicht.

Die Redaktion der Wertinger Zeitung

Hertha Stauch
Wertinger Zeitung
Im Verbund der Mediengruppe Pressedruck

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Der nachfolgende Leserbrief, der eben nicht abgedruckt wurde, zeigt die Lächerlichkeit des Vorgehens der WZ:
Mein Komentar zu "Dr. Kleine-Kraneburg machte seiner Meinung Luft, dass die Umgehung nicht das Problem des innerörtlichen Verkehrs gelöst hätte...":
Nun, eine Umgehung hätte auch nicht den innerörtlichen Verkehr beseitigen sollen, da dieser doch gar nicht das Problem einer Ortschaft ist. Wohl hätte eine Umgehung den überörtlichen Verkehr beseitigt und somit dieses Problem gelöst. Dass ein Kreisverkehr am Ortseingang das Problem des überörtlichen Verkehrs beseitigen, geschweige denn für die Anwohner erträglicher machen kann, halte ich schlichtweg für Phantasterei!
Sven Rosenberg