Montag, 25. Februar 2013

Das „C“ in CSU neu erschließen - Christlicher Kompass für die Politik

(Wertingen 25.02.2013) Nun, wenn man sich den Artikel in der „Wertinger Zeitung“ vom 28. Januar 2013 näher zu Gemüte führt, könnte man den Eindruck bekommen, dass in dieser Partei alles stimmen muss. Ich habe aber Bedenken, dass es beim ersten Eindruck bleibt und sich der Rest in Schall und Rauch auflöst. Wenn Herr Dr. Philipp Hildmann bei dem "Nullmeridian" in Wertingen anfängt, trifft er damit schon voll ins Schwarze. Warum das „C“ in der CSU steht, dürfte generell bei den meisten "Aktiven" in Vergessenheit geraten sein. Fasziniert hat mich die Aussage von Herrn Dr. Hildmann, was ein Menschenbild zu einem christlichen Menschenbild macht. Dies seien die Unverletzlichkeit der Menschenwürde, die Eigenverantwortung jedes einzelnen Menschen, das uneingeschränkte Bekenntnis zur Solidarität und die Grundüberzeugung von der Unvollkommenheit des Menschen. Gut, ich muss da schon auch noch einiges lernen, aber der örtlichen CSU-Führung steht dann da schon ein gewaltiger Brocken ins Haus. Teilweise muss sich doch so mancher Kommunalpolitiker insgeheim vorkommen, als sei er in der falschen Partei gelandet. Mir kam es bis dato so vor, als würden zur derzeitigen Moralvorstellung mauscheln und der Versuch des Unterjochens anderer Meinungen gehören. Dies trifft allerdings natürlich nicht auf alle CSU`ler zu. Im Gegensatz zu manch anderem in Wertingen schere ich hingegen nicht alle über einen Kamm. Bleibt abzuwarten, was die Herren von diesem Vortrag "mit nach Hause nehmen".

Sven Rosenberg