Freitag, 15. Februar 2013

Bürgerinitiative geht kraftvoll ins Jahr 2013!

(Wertingen 15.02.2013) Auf der ersten Vorstandssitzung der BIW im Jahr 2013 wurden zahlreiche kommunalpolitische Themen behandelt. Zufrieden zeigte man sich über die unterschiedlichen Reaktionen auf ein Flugblatt, das in Wertingen und der Großgemeinde Buttenwiesen verteilt wurde. Die knallhart formulierten Fakten in der Flugschrift erzeugten bei Freund und Feind den erhofften Widerhall. Dass die Auflage mit 10.000 innerhalb weniger Tage fast komplett verteilt werden konnte, zeigt auch die hohe Aktionsfähigkeit innerhalb der Bürgerinitiative. Zum Thema Brücke an der Laugna-Kreuzung gab es eine ausführliche Diskussion. Verwundert zeigten sich die Anwesenden über den seltsamen Schlingerkurs der CSU zu diesem Thema. Der 2. BIW-Vorstand Sven Rosenberg wörtlich: „Es ist doch sehr seltsam. Kaum stehen Landtagswahlen vor der Tür, schon schmeißt die CSU ihre ursprüngliche Argumentationskette Pro-Brücke über Bord, um ja für möglichst viele Leute wählbar zu sein. Tatsache ist doch, dass für die Brücke in einem demokratischen Bürgerentscheid votiert worden ist, sogar der unsägliche Bund Naturschutz seine zweifelhaften Handlungen eingestellt hat und auch durch die Behörden grünes Licht gegeben worden ist. Mit uns gibt es keine halbseidenen Sachen. Wir sind für die Brücke, ganz oder gar nicht! Erstens, weil sie die einzige nachhaltige Lösung für einen fließenden Verkehr zwischen Augsburg und Dillingen ist und zweitens wir es für wichtig halten, dass deutsche Steuergelder in die örtliche Infrastruktur gesteckt werden und nicht an multinationale Banken oder Griechenland gehen.“ Der BIW-Geschäftsführer Hubert Mayer ergänzte: „Unter der Führung von Dr. Popp hat sich die CSU zu einem zahnlosen Tiger entwickelt. Nicht nur, dass sie nicht in der Lage ist einen sinnvollen Gegenkandidaten zu Landrat Leo Schrell aufzubauen. In Wertingen lässt sie sich besonders in Punkto Brücke an der Laugna-Brücke von einem linkslinken Bündnis von Berufsbedenkenträgern vorführen. Herr Popp sollte sich vielleicht etwas mehr mit Politik auseinandersetzen, denn dann wüsste er, dass wenn man dem Zeitgeist nacheifert, heute everybody`s darling ist und morgen everybody`s Depp, um es mal mit den Wort von FJ Strauß zu sagen.
Für konservative Bürger ist die CSU nicht mehr wählbar! Hier wollen wir eine seriöse Wahlalternative darstellen.“ Bernd Zuna zeigte sich beim Thema Windräder erfreut, dass die BIW hier zumindest einen moralischen Sieg errungen habe. Zwar sei nicht dem Antrag von BIW-Stadtrat Seefried zugestimmt worden, aber schon eine Sitzung später wurde einem sinngleichen Antrag zugestimmt. Bernd Zuna meinte zu diesem seltsamen Verhalten der Stadtratskollegen, dass diese doch dem Wähler erklären müssten, warum sie erst einem BIW-Antrag ablehnen, diesen dann nach Gutenberg-Manier kopieren und dann durchwinken. Dies sei schon bei den Bürgerfragestunden genauso geschehen. Man werde aber dem Bürger zeigen, wer der Schmied und wer der Schmiedl sei.
Auf die ständigen niveaulosen Angriffe des Linken Stadtrates Zenetti und dessen bürgerlicher Tarnliste KUL reagierten die anwesenden BIW-Mitglieder eher gelangweilt bis belustigt. Nachdem Herr Zenetti wohl über keine ausreichende Sachkompetenz zu kommunalen Themen besitzt, versucht er sich in DDR-Manier im antifaschistischen Kampf, auch wenn dieser mangels Faschisten wohl eher ein Kampf gegen unsichtbare Geister gleicht. Der Umstand, dass ein angeblich verdächtiger „rechter“ Jugendlicher sich mit seiner Verhaftung als gewöhnlicher Krimineller entpuppt hat, der obendrein wohl mehrere BIW-Sympathisanten geschädigt hat, zeigt, dass die angeblich „rechten“ Straftaten in Unterthürheim mitnichten einen politischen Hindergrund haben. „Es ist doch einfach anzumerken, dass die beiden verhafteten Jugendlichen keinen rechten oder gar einen konservative Hintergrund besitzen. Sie sind vielmehr Produkt der haltlosen und konsumorientierten Gesellschaft in diesem Land. Sie sind Fleisch vom Fleisch dieser liberalistischen Ansichten, die die 68-Generation in die Köpfe vieler Menschen gepflanzt hat. Die BIW steht für gesunde Werte, die unser Land groß gemacht haben,“ so Hubert Mayer.
Zum Schluss ging Stadt- und Kreisrat Peter Seefried nochmals auf einige Punkte in seiner Stadtratspolitik ein. So hat er – nach über 10 Jahren im Stadtrat – zum ersten Mal dem Haushalt zugestimmt. Ausschlaggebend hierfür war, dass zum einen die Schulden abgebaut wurden, aber auch gleichzeitig viele sinnvolle Investitionen getätigt wurden. Positiv sah Seefried den Bau und die Verkehrsanbindung der Seniorenresidenz. Hart ging Seefried mit der überflüssigen Agenda 21 in Gericht. „Hier gibt es ein paar alternde Verkehrexperten, die meinen, überall ihren Senf hinzugeben zu müssen. So fordert einer dieser Experten ein Stopp-Schild bei Hirschbach zu entfernen, obwohl hier die Streckenführung dieses erfordert. Überhaupt ist diese illustre Runde der Agenda 21 völlig überflüssig. Wertingen sollte, statt eine sogenannte Fair-Trade Stadt zu sein, sich lieber um die übriggebliebenen Bauern und Kleinunternehmern kümmern. Diese werden von Großunternehmen platt gemacht und diese Menschen leben hier vor Ort und um diese sollte sich die Stadt Wertingen kümmern“, so Seefried abschließend.