Sonntag, 21. Oktober 2012

Sven Rosenberg: Offener Brief an die Bürger Wertingens

(Wertingen 21.10.2012) Liebe Freunde und Mitbürger, da wird einem Herrn Klingler in der WZ die Plattform geboten, sich auf zwei Seiten für die Windkraft auszusprechen und wir sollen dort überzeugt werden, wie toll doch diese Form der Energiegewinnung ist. Hier wird über Windkraftanlagen diskutiert, welche in unseren Breiten unrentabler für uns Bürger nicht sein könnten. Die Nutznießer dieser Anlagen sind die Betreiber, Hersteller und jene Firmen, welche für die Wartung dieser Anlagen zuständig sind. Dies alles wird über staatliche Subventionen schön gerechnet. In Zeiten, in denen Familienväter um ihre Jobs bangen, weil Vorstandsvorsitzende in ihren Firmen keine 500 Mio. Euro Gewinn mehr machen, sondern nur noch 450 Mio. Euro. In Zeiten, in denen Länder wie Griechenland, Portugal, Spanien und evtl. auch noch Italien pleite und somit wir Deutschen mit unseren Finanzen einspringen müssen, da wir ja jetzt die Gutmenschen mimen müssen. In Zeiten, in denen die Energiekosten steigen und steigen, viele aber nicht mehr wissen, was sie wie zahlen sollen und müssen, um überhaupt noch über die Runden kommen zu können, wollen Klingler und Co.  uns weismachen, dass Windräder für uns zum jetzigen Zeitpunkt eine gute Alternative sind! Dies soll uns zumindest suggeriert werden! Lieber Herr Klingler, haben sie den Bürgern aber auch gesagt, dass seit dem die Regierung energisch ihre Ziele auf regenerative Energien gesetzt hat, der Preis nur noch eine Richtung kennt und zwar nach oben. Neben den horrenden Kosten für die sogenannten regenerativen Energien, welche in letzter Konsequenz der Verbraucher zu zahlen hat, spielt auch der Anteil von Steuern und Abgaben mit 45% eine tragende Rolle. Bereits jetzt sind viele Haushalte nicht mehr in der Lage, die ständig steigenden Energiekosten zu schultern. Etwa 800.000 Menschen in Deutschland wird bereits der Strom abgestellt, weil sie ihn nicht mehr zahlen können. Die Politik knickt vor der Wirtschaft und deren Lobbyisten ein und der Bürger badet am Ende alles aus.
Als zweites gehe ich auf die Stellung der WZ ein. Ihr unterstellte ich politische Willensbildung gegen die BIW. Wird doch hier sehr ausführlich darüber berichtet, dass Wertingen sehr wohl ein rechtsradikales Problem hat. Und da passt auch urplötzlich der Schwachsinn ins Konzept, den zwei Jugendliche fabrizieren. Diese schlagen die Scheiben des türkischen Kulturhauses in Wertingen ein und hinterlassen auch noch Aufkleber der NPD. Das ist schon fast so, als hinterlässt der Bankräuber seine Visitenkarte beim Banküberfall. Nun kann man den Jugendlichen grenzenlose Dummheit unterstellen oder aber auf den Gedanken kommen, dass hier etwas nicht stimmen kann. Weiter passt hierzu die Aussage eines türkischen Geschäftsinhabers, der davon berichtet, dass er und seine Familie besorgt sind über die Häufung rechtsradikaler Taten. Hierbei werden auch Schaukästen erwähnt, die rechtsradikales Gedankengut in Wertingen verbreiten sollen und verboten gehören. Auf diese Aussage hin klingt sich auch gleich ein Stadtrat der Linken mit ein, um den Lesern zu verdeutlichen, dass er ein guter Bürger und Stadtrat ist, der den Schuldigen und seine Gesinnungsgenossen kennt und gleich beim Namen nennt. Wie könnte es auch anders sein, es handelt sich hierbei um Peter Seefried und seine BIW. Wem solche propagandistischen Maßnahmen helfen sollen und welchen Zweck all dies erfüllen soll, liegt doch wohl auf der Hand. Die nächsten Kommunalwahlen stehen vor der Tür und man fürchtet ein Erstarken der BIW. Also muss man dem jetzt schon durch sogenannte Negativpresse entgegenwirken.
Trotz alledem muss es unser Ziel bleiben, den Bürger aufzuklären und weiterhin Missstände anzuzeigen. Die Altparteien sollen wissen, dass sie mit uns bei der nächsten Kommunalwahl zu rechnen haben. Den Bürgern müssen wir zeigen, dass wir die richtige Alternative zu den anderen Parteien und Vereinigungen sind. Dafür müssen wir jetzt den Grundstein legen.