Montag, 1. Oktober 2012

Die politische "Witzfigur" Wolfgang Zenetti

(Wertingen 01.10.2012) Selten hat sich ein Stadtrat mit seinen Leserbriefen in der Stadtzeitung und WZ selbst so enttarnt, wie der LINKEN-Stadtrat Wolfgang Zenetti. Wer von „Ächtung“ spricht und politische Meinungen als „kriminell“ bezeichnet, hat keine Ahnung wie Demokratie und Meinungsfreiheit funktioniert, sondern offenbart ganz unverblümt seine undemokratischen Ansichten. Es ist doch wohl ein Treppenwitz, wenn ausgerechnet der Enkel des früheren NSDAP-Bürgermeisters von Wertingen sich als moralische Instanz im Zusamtal aufspielt. Sollte Herr Zenetti mit seinen Vorfahren Probleme haben, so steht es ihm völlig frei, sich hierfür Hilfe zu suchen. Mit der Familienaufarbeitung aber die Allgemeinheit zu belästigen, ist unerträglich! Dass Herr Zenetti gegen eine Ausgrenzung aus religiösen und ethnischen Gründen ist, aber – wohl ganz bewusst – die im Grundgesetz ebenfalls geschützte (politische) Anschauung auslässt, bestätigt, dass er bei den LINKEN als Parteimitglied gut aufgehoben ist. Diese stehen ja nicht zu unrecht im Verfassungsschutzbericht als Partei mit linksextremistischen Ansichten. 40 Jahre mörderische Diktatur in der DDR mahnen hier zur Wachsamkeit.
Die Sachbeschädigungen beim türkisch-islamischen Kulturverein sind mit Sicherheit nicht gutzuheißen, aber wir können uns nicht daran erinnern, dass Herr Zenetti im Jahr 2008 ein ähnliches gesellschaftliches Engagement gezeigt hat, als einem deutschen Jugendlichen von einem sogenannten Migranten am helllichten Tage in der Wertinger Innenstadt in den Rücken gestochen wurde. In der zweifelhaften Anschauung von Herrn Zenetti kommt wohl nur vor, dass Deutsche Täter sind. Auch dass die Partei von Herrn Zenetti für die Freigabe von harten Drogen (Kokain, Heroin) eintritt, scheint die moralische Selbstgefälligkeit des Herrn Stadtrates nicht im Geringsten zu verringern. Man fragt sich bei alledem, wie es denn die SPD seinen bürgerlichen Wählern verkauft, mit einem Mann in einer Fraktionsgemeinschaft zu sein, der - aus unserer Sicht - zumindest fragwürdige Ansichten vertritt. Man stelle sich vor, die CSU hätte mit der BIW eine solche Gemeinschaft gebildet. Nicht auszudenken, welche Welle der Entrüstung des selbsternannten Gutmenschentums über die gebeutelten Schwarzen hereingebrochen wäre.

Peter Seefried (1. Vorstand), Sven Rosenberg (2. Vorstand), Hubert Mayer (Vorstandmitglied)


PS: im Leserbrief von Herrn Zenetti wird behauptet, dass im Schaukasten vor dem Rathaus „volksverhetzendes“ – also strafrechtlich relevantes – Material ausgehängt wird. Diese Behauptung ist eine ekelhafte Lüge!