Montag, 25. Juni 2012

Sven Rosenberg: Wer braucht diesen linken LINKEN?

(Wertingen 25.06.2012) Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, als bange man in der KUL und der Wertinger Zeitung um den einzigen Sitz eines Linken Parteizugehörigen im Stadtrat. Wie ist es sonst zu erklären, dass diese Person wöchentlich (gespürt täglich) in der Zeitung erwähnt wird, ohne wirklich nennenswertes geleistet zu haben. Interessierte Bürger kennen jedoch dessen verbesserungswürdige Ausdruckskraft. Als "Anschauungsunterricht" kann einem der Besuch bei einer der nächsten öffentlichen Stadtratssitzung dienen. Für mich dient diese permanente Präsentation durch die WZ doch nur dazu, um den Namen wahlkampftaktisch in der Öffentlichkeit so oft als möglich zu benennen. Dies soll dem Bürger ins Unterbewusstsein rufen, halt, den kenn ich ja, der stand doch schon so oft in der Zeitung, der muss gut sein. Der Bürger sollte sich jedoch selber ein Bild von diesem Stadtratsmitglied und dessen „kommunikativen“ Fähigkeiten machen. Warum traut Herr Zenetti sich nicht mit Vertretern der BIW - die seiner Ansicht nach alle NPD-Anhänger sind - zu sprechen, mit Ihnen zu diskutieren, am besten in einer öffentlichen Veranstaltung, so dass die Wertinger beide "Lager" besser kennen lernen können? Schon zu den Kindern im Kindergarten sagt man, Probleme lösen im Gespräch!
Die BIW hat nichts zu verbergen, wir beißen nicht, mit uns kann man reden, ja, wir wollen sogar reden. Wir sehen uns als Vertreter all derjenigen Wertinger, deren politische Interessen in Wertingen unzureichend vertreten werden. Darin spielen auch wirtschaftliche, kulturelle und rechtliche Probleme oder Ungereimtheiten eine Rolle, die dem hiesigen Steuerzahler suspekt vorkommen. Wir werden uns den Mund nicht verbieten lassen, wir werden nicht weg sehen, wenn kommunale Wertinger Persönlichkeiten oder solche, die es sein wollen, gegen die moralischen Verpflichtungen ihrer Wähler verstoßen. Wenigstens in dieser überschaubaren kleinen "Wertinger" Gemeinschaft, sollte der Bürger noch Vertrauen in die Lokalpolitik haben und seine Interessen vertreten sehen. Der Wähler will seine Interessen vertreten sehen! Aus diesem Grund geht er zur Wahlurne und wählt die Personen seines Vertrauens. Somit viel Glück bei der nächsten Wahl, wenn es wieder heißt, versprechen kann man viel, was man dann hält, das bleibt zu sehen.