Donnerstag, 17. Mai 2012

Dillingen sagt NEIN zu Lech Walesa!

(Dillingen 17.05.2012) Die „Interessengemeinschaft gegen das Vergessen“ hat mit nachfolgendem Brief - der direkt an Lech Walesa gesendet wurde – nochmal klar gegen die Preisverleihung an den ehemaligen polnischen Staatspräsidenten Position bezogen.


Sehr geehrter Herr Walesa,

die in Dillingen/Donau ansässige „Europäische St-Ulrichs-Stiftung“ hat Sie zum Friedenspreisträger 2011 ernannt. Den Preis sollen Sie im Frühjahr 2012 übergeben bekommen, nachdem Sie zum ersten Termin im Sommer 2011 krankheitsbedingt absagen müssten.

Wir möchten Ihnen heute mitteilen, dass ein beachtlicher Teil der Bevölkerung des Landkreises Dillingen/Donau Sie als unwürdigen Preisträger ansieht. Begründet ist diese Meinung mit Ihrer Aussage aus dem Jahr 1991 in einer niederländischen Wochenzeitung. In einem Interview drohen Sie dort dem gesamten deutschen Volk mit der physischen Auslöschung.

Wir halten die von Ihnen geäußerte Meinung schlicht für unmenschlich und werden alles dafür tun, dass Sie diesen Preis nicht erhalten!

Wir fordern Sie hiermit zu folgenden Punkten auf:

-          Entschuldigen Sie sich bei Deutschland für die Androhung der physischen Ausrottung
-          Entschuldigen Sie sich für die menschenverachtende Vertreibung und Ermordung von Millionen deutscher Staatsbürger aus dem Deutschen Osten
-          Äußern Sie sich zu den Vorwürfen, dass Sie als „IM Bolek“ für den kommunistischen Geheimdienst gearbeitet hätten

Wenn Sie wirklich ein würdiger Friedenspreisträger sein wollen, dann werden Ihnen diese Punkte sicher nicht schwer fallen.


Mit freundlichen Grüßen

Bürger des Landkreises Dillingen/Donau
organisiert in der
„Interessengemeinschaft gegen das Vergessen“