Dienstag, 6. März 2012

WZ-Schande (1): Wertinger Zeitung muss Falschmeldung zurücknehmen

(Wertingen 06.03.2012) Nachdem die „Qualitäts-Zeitung“ WZ immer frechere Unwahrheiten über Stadt- und Kreisrat Peter Seefried verbreitete, musste der juristische Weg eingeschlagen werden, um der Wahrheit genüge zu tun. Folgende Gegendarstellung musste die Wertinger Zeitung abdrucken und bestätigt damit einmal mehr den Eindruck fragwürdiger journalistischer Fähigkeiten.
Die Gegendarstellung im Wortlaut:
In der Ausgabe vom 27.01.2012 unter der Überschrift „Angriff gegen NPD und die Linken“ und in der gleichen Ausgabe unter der Überschrift „Stadtrat: Anträge als Keulenhieb“ sowie in der Ausgabe vom 01.02.2012 unter der Überschrift „Die einmalige Chance vertan“ sind falsche Tatsachenbehauptungen über mich aufgestellt worden. Ich stelle hierzu fest: Unwahr ist, ich hätte geäußert, nichts mit der NPD zu tun gehabt zu haben und ich hätte meine frühere NPD-Mitgliedschaft geheimgehalten und erst vor Kurzem zugegeben und ich hätte die Mitgliedschaft in der NPD immer abgestritten und hätte dieses Geheimnis unachtsam ausgeplaudert und ich würde unhaltbare Korruptionsvorwürfe machen. Wahr ist, dass ich schon vor der Kommunalwahl 2002 meine damals schon beendete NPD-Mitgliedschaft in aller Öffentlichkeit bestätigt habe. Wahr ist auch, dass der später abgewählte Bürgermeister Riesebeck meine ehemalige NPD-Mitgliedschaft in einer Verlautbarung vom 06.11.2001 in der Wertinger Zeitung (!) öffentlich machte. Dort heißt es wörtlich: „Ein maßgebendes Mitglied der Bürgerinitiative gehört nach seinen eigenen Angaben seit dem 21. Lebensjahr bis vor kurzem der NPD an.“
Wahr ist ebenfalls, dass ich von der Polizei eine Überprüfung der Subventionsvorgänge zum sogenannten „Zenetti-Haus“ gefordert habe. Im Zuge der Ermittlungen musste der derzeitige Bürgermeister Lehmeier eine Auflage von mehreren Tausend Euro bezahlen. Des weiteren musste der derzeitige Bürgermeister Lehmeier erst im Oktober 2011 wieder eine Auflage, diesmal wegen Vorteilsannahme erfüllen. In diesem Fall habe ich als Zeuge fungiert.

Peter Seefried
Stadt- und Kreisrat