Donnerstag, 15. Dezember 2011

Andreas Graf: Mieses Spiel gegen Peter Seefried

(Wertingen 15.12.2011) Wieder einmal wird Stadtrat Peter Seefried seine ehemalige Mitgliedschaft zur NPD vorgehalten. Das ist ein probates Totschlagargument, das von den politischen Gegnern sinnigerweise dann gebraucht wird, wenn keine Sachargumente vorhanden sind. In Wertingen scheint das ein Dauerzustand zu sein. Den Gegnern fällt nichts ein, wie auch, denn was die BIW an Skandalen aufdeckt und die Lügen, die sie widerlegt, sind sicher keine bloßen Behauptungen und Verleumdungen. Die BIW kann alles nachweisen und belegen. Da können sich die Gegner nur feige wegducken. Andererseits könnte man es auch als Auszeichnung verstehen, denn die BIW scheint dem Hund tatsächlich auf den Schwanz getreten zu sein. Mehr als ein Jaulen ist allerdings nicht drin. Bleibt die Frage, wie lange sich der gemeine Bürger noch derart einlullen lässt. Mit Totschlagargumenten sind keine Vorwürfe widerlegt. Wer sich umsonst ungeniert zum Essen einladen lässt, ohne die Zeche zu bezahlen, der darf sich wohl fragen lassen, worin die Gegenleistung bestanden hat. Das dürfte den gemeinen Bürger schon interessieren. Ein Nachhaken werden wir uns nicht verbieten lassen. Dafür sind wir gewählt worden. In Deutschland haben wir übrigens die Meinungsfreiheit (zumindest auf dem Papier). Würden wir die Meinungsfreiheit eines anderen beschneiden wollen, so wären wir sehr schnell beim Gesinnungsterror.
Eine vertretene Meinung muss nicht immer richtig oder dem Mainstream angepasst sein. Hauptsache, wir haben überhaupt eine Meinung. Wer sagt denn, dass die regierenden Parteien mit ihrer Meinung immer richtig liegen? Die hohe Verschuldung des Staates, auch die hohe Verschuldung der Stadt Wertingen, sprechen leider eine andere Sprache. Ja, das ist Unfähigkeit. Beschämend ist es, dass die Wertinger Zeitung das Spiel mitspielt und die ehemalige NPD-Mitgliedschaft von Stadtrat Peter Seefried zur Chefsache erklärt. Das sind nun wirklich alte Kamellen. Die Schummeleien in Wertingen interessiert die Wertinger Zeitung dagegen nicht. Wie lange noch? Selbst gestandene CSU-Mitglieder suchen mittlerweile die Nähe zur BIW, weil sie den Sumpf und das Gejaule der CSU und der FW nicht mehr ertragen können. Also: Keine Totschlagargumente, sondern Sachargumente.

Andreas Graf, Dillingen/Donau