Mittwoch, 24. August 2011

Kreisrat Seefried passt auf Steuergelder auf!

(Dillingen 24.08.2011) Mit zwei Anfragen ist Kreisrat Peter Seefried seiner Aufgabe als Kontrolleur für Bürgerangelegenheiten nachgekommen. Zum einen wollte er vom Landratsamt wissen, inwieweit der Landkreis die „Europäische St.-Ulrichs-Stiftung“ finanziell unterstützt und zum anderen interessierte den Wertinger Kreisrat, in welchem Umfang die Verbandsräte des Nordschwäbischen Abfallverbandes sich ihre „Dienste“ finanziell entschädigen lassen. Im Falle der „Europäischen St.-Ulrichs-Stiftung“ ist festzustellen, dass diese mit über 10.000 Euro vom Landkreis unterstützt worden ist. Die eigentliche Finanzierung der Stiftung und des Friedenspreises bleibt leider unbeantwortet und damit nebulös. „Ich werde mich nun direkt an den Bischof in Augsburg wenden, da ich es für nicht verantwortlich halte, dass wahrscheinlich Kirchengelder für die Stiftung verwendet werden. Diese sind sicherlich bei bedürftigen Menschen besser angelegt, als bei Herrn Walesa“, so Kreisrat Seefried. Die Beantwortung  oder besser Nicht-Beantwortung der Frage nach den finanziellen Aufwendungen für die Verbandsräte des Nordschwäbischen Abfallverbandes zeugt auch nicht von Souveränität. Da sich die gesamten Personalaufwendungen auf 1,7 Mio. Euro belaufen, wäre eine Beantwortung der Anfrage von Peter Seefried ein Zeichen von Bürger-Transparenz gewesen. Dies hat der Landrat wieder einmal verpasst.

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