Mittwoch, 18. Mai 2011

Lech Walesa: Kein Friedenspreis für einen Chauvinisten und möglichen "Stasi"-Spitzel!

(Wertingen 18.05.2011) Auf einer Sondervorstandssitzung der „Bürgerinitiative für Wertingen und Stadtteile“ wurde das weitere Vorgehen bezüglich der Ulrichs-Preis-Verleihung an Lech Walesa besprochen. Zunächst wurde auf ein Schreiben des Landrates Leo Schrell eingegangen, in dem er versucht auf einen Brief zu antworten, den ihm Stadt- und Kreisrat Peter Seefried auf der letzten Kreistagssitzung übergeben hatte und der sich mit den deutsch-feindlichen und chauvinistischen Äußerungen Lech Walesas beschäftigt. Einig war sich die gesamte Vorstandschaft, dass die Antwort oder besser Nicht-Antwort des Landrates als ein verzweifeltes Bemühen anzusehen ist, den Preisträger in der Öffentlichkeit noch zu rechtfertigen. „Tatsache ist doch, dass Herr Schrell auf die von uns geäußerten Vorwürfe zu Lech Walesa nicht eingeht. Der Brief ist nichts anderes, als eine Ansammlung von inhaltsleerem Gefasel und enttäuscht uns zutiefst. Herr Schrell hat die Chance verpasst, die Stiftung und auch den Landkreis Dillingen vor einem großen Schaden zu bewahren,“ so Peter Seefried. Befremdlich fanden die Anwesenden, dass Schrell Lech Walesa als einen Vorkämpfer für christliche Werte ansieht. BIW-Geschäftführer Hubert Mayer: „Wer zur physischen Ausrottung des deutschen Volkes aufruft, der hat sicher kein christliches Weltbild. Desweiteren kann man im Internet ein anderes menschenverachtendes Zitat des möglichen Friedenspreisträgers finden. So soll Walesa über den tödlich verunglückten polnischen Ministerpräsidenten Lech Kaczynski geäußert haben, dass dessen einziger Verdienst dessen Tod sei. Um eine Aufklärungskampagne besser koordinieren zu können, wurde von den anwesenden Mitgliedern und Sympathisanten die „Interessengemeinschaft gegen das Vergessen“ gegründet. Zum Sprecher wurde der Dillinger Bürger Andreas Graf  gewählt. Ziel der IG ist, die Bevölkerung über den Hintergrund von Lech Walesa aufzuklären. So wurde vereinbart, dass es zu größeren Flugblattaktionen im Landkreis kommen wird. Zum Schluss konnte der IG-Sprecher Andreas Graf noch mit einer Überraschung aufwarten. Nach ausführlicher Recherche im Internet gibt es zahlreiche Hinweise dafür, dass Lech Walesa in den 70er Jahren als IM „Bolek“ über Jahre für die polnische Stasi gearbeitet hat. Es besteht weiterhin der Verdacht, dass Walesa in seiner Zeit als Präsident versucht hat, diese Akten zu vernichten. „Allein die Tatsache, dass Walesa bei seinem eigenen Volk - wie man so schön sagt - „unten durch“ ist, sollte dem Landrat zu denken geben. Bei seinem letzten Wahlantritt hat er nur 1 Prozent der Stimmen erhalten. Dies sagt doch alles über die Wertschätzung dieser Person im polnischen Volk aus. Das nun ausgerechnet Herr Schrell Walesa würdigen möchte, wird sicher nicht zur deutsch-polnischen Aussöhnung beitragen,“ so abschließen IG-Sprecher Andreas Graf.