Mittwoch, 20. April 2011

Kommentar zur neu formierten „Opposition“ im Wertinger Rathaus

(Wertingen 20.04.2011) Nun wie kann es sein, dass jetzt auf einmal eine Opposition im Wertinger Rathaus von sich Reden macht? Im ganzen vergangenen Jahr, als eine „wahre Opposition“ auf Missstände, Fehlentscheidungen und andere den Bürger negativ beeinflussenden Entscheidungen hinwies, fand es die WZ nicht für nötig darüber zu berichten. Wer war gegen eine Gebührenerhöhung bei Kindergärten? Nicht die Parteien, die jetzt auf einmal „des Volkes Freund“ mimen, namentlich SPD und Linke oder die CSU, sondern eine kleine Gemeinschaft von Personen, die sich wirklich um die Belange, Sorgen und Nöte der Wertinger annahm, die BIW (Bürgerinitiative für Wertingen). Jetzt auf einmal, spielt sich jede dieser „Oppositions“- Parteien als Freund für soziale Gerechtigkeit auf. Dabei konnte ich auf keiner Stadtratssitzung auch nur ein kleines Veto hören, als es um Erhöhungen ging. Alleine Stadtrat Seefried von der BIW nahm sich den finanziell und sozial nicht so gut gestellten Familien an, als er gegen Erhöhungen in allen Bereichen stimmte, die den Bürger - besonders Familien - über Gebühr beanspruchen würden. Aber erhielt er dafür Anerkennung oder Lob – nein natürlich nicht, da er ja nicht ins Schema dieser Altparteien und auch der Presse passte. Statt dessen hat er mit Anfeindungen zu kämpfen. Auch als die Stadtratsmitglieder über Preiserhöhungen im Freibad entschieden, war nur Peter Seefried dagegen. Wo aber waren die so sozialen Linken oder die SPD? Nun muss man langsam wieder anfangen, positiv von sich reden zu machen, um bei den nächsten Wahlen beim Wähler punkten zu können. Wie schön kann doch Politik sein, wenn´s keiner merkt. Sven Roseberg