Samstag, 15. Januar 2011

Laugna-Brücke: BIW Zünglein an der Waage!

(Wertingen 15.01.2011) Auf der letzten Vorstandssitzung im alten Jahr war neben dem Bürgerbegehren um die Laugna-Brücke auch die richterliche Entscheidung gegen die Stadt Wertingen im Zusammenhang mit dem Subventionsbetrug um das Zenetti-Haus das beherrschende Thema. Erfreut zeigten sich die anwesenden Mitglieder über das Ergebnis zum Bau der Brücke an der Laugna-Kreuzung. Einig war sich der Vorstand, dass die BIW die entscheidenden Stimmen zugunsten der Brücke eingebracht hat. „Tatsache ist doch, dass wenn wir gegen die Brücke gewesen wären, diese jetzt auch nicht gebaut werden würde. Mit unserem Wählerspektrum von knapp 10% haben wir die Wahl entschieden“, so Sven Rosenberg. In die selbe Kerbe stieß auch BIW-Chef Peter Seefried. Zum einen zeigte er sich mit der Aktionsbereitschaft der Bürgerinitiative sehr zufrieden, da es gelungen sei, innerhalb kürzester Zeit zwei Flugblätter mit einer Gesamtauflage von 9.000 Stück unter die Bürger zu bringen.
Zum anderen sei es für die Stadt Wertingen sehr erfreulich, dass nun dieser infrastrukturelle Vorteil genutzt werden könne. Mit großer Enttäuschung wurde das Verhalten der Brückengegner nach deren Niederlage zur Kenntnis genommen. Hubert Mayer wörtlich: „Wenn jetzt einzelne Brückengegner die rechtsstaatlichen Spielregeln nicht verstehen und jetzt immer noch keine Ruhe geben, sagt dies schon eine Menge über deren „demokratische“ Gesinnung aus. Den Höhepunkt einer Entgleisung hat sich ein Brückengegner während des Essens der Wahlhelfer geleistet, als dieser verbal Peter Seefried angriff. Unseren Gegnern sei allerdings versichert, dass wir vor solchen Typen ganz sicher nicht kuschen werden.“ Der zweite heftig diskutierte Tagesordnungspunkt war das Urteil zu ungunsten der Stadt Wertingen beim Gerichtsverfahren um den Subventionsbetrug beim Zenetti-Haus. Hier überraschte weniger das Urteil, als das Verhalten der örtlichen Tagespresse. „Was hier wieder abgelaufen ist, zeigt das journalistische Niveau dieses Blattes. Keine Zeile ist über diesen Gerichtsprozess, noch über das Urteil geschrieben worden. Es zeigt sich halt, dass es einen Interessenskonflikt gibt, wenn man politisch aktiv ist und auch noch die örtliche Tagespresse führt“, so Peter Seefried. Hubert Mayer und Sven Rosenberg wiesen daher auch auf die Wichtigkeit von unabhängigen Medien und die Nutzung des Internets hin. Dort falle nämlich Zensur wesentlich schwerer als in den Printmedien.