Sonntag, 19. September 2010

Kurzmeldungen aus dem Wertinger Stadtrat

(Wertingen 19.09.2010)
PDS-Zenetti im Stadtrat: Am Volkstrauertag 2009 waren lediglich vier Stadträte bei der Ehrung zugegen. Als Stadtrat Peter Seefried auf der folgenden Stadtratssitzung in die Runde fragte, ob denn die Toten dem Stadtrat nicht mehr wert wären, wurde er von seinen linken „Stadtratskollegen“ dümmlich angesprochen. Der LINKE-Stadtrat Zenetti (ja, von der PDS-Mauermörderpartei) provozierte, indem er Stadtrat Seefried fragte, ob er denn dies auch in Uniform machen müsste. Seefried entgegnete locker: „Ja, am Besten mit Ihrer SED-Uniform!“
Wer braucht die FDP? Die Politik der Wertinger FDP erinnert an die alte Spaßpolitik von Guido Westerwelle. Viel Gerede, wenig Inhalt.
Es gibt wirklich kaum ein Thema, zu dem sich der Spaß-Kreis um Bruno Hempel nicht schon geäußert hätte. Doch in fast jeder Erklärung meinten die sogenannten Liberalen einen Seitenhieb auf Peter Seefried abgeben zu müssen. Liegt diese Antipathie vielleicht im Wahlergebnis zum letzten Bürgermeister begründet. Dort musste sich Herr Hempel nicht nur Herrn Lehmeier geschlagen geben, sondern lag auch weit hinter Herrn Seefried. So viel Demokratie kann wohl nicht mal der „liberale“ Herr Hempel ertragen.
Wie lange ist der Ehrenbürger Riesebeck noch tragbar? Bei vielen Bürger lässt das Gedächtnis, wenn es um Politiker geht, schnell nach. So verweisen viele ältere Bürger auf die Verdienste Riesebecks und nehmen ihn auch nach Verurteilungen in Schutz. Tatsache ist aber, dass Herr Riesebeck eine lange Liste von Fehlverhalten vorzuweisen hat, die rational eine Ehrenbürgerschaft fast ausschließen. So wurde Herr Riesebeck mehrfach verurteilt und hat die Stadt durch seine Finanzpolitik an den Rande des finanziellen Kollapses geführt. Erstaunlich ist auch, dass sich ein Großteil seines Fehlverhaltens am Ende seiner Regentschaft ereignete. Spötter behaupten, dass vorher nichts aufgedeckt wurde. Vielleicht hätte Herr Riesebeck schon 6 oder 12 Jahre vorher abgewählt werden sollen, dann wäre der Stadt viel erspart geblieben und man müsste sich nicht über seine Ehrenbürgerschaft unterhalten.