Sonntag, 13. Juni 2010

Seefried spricht sich mit Bürgermeister aus und kritisiert FDP

(Wertingen 02.03.2010) Mit einer Überraschung konnte Stadt- und Kreisrat Peter Seefried auf der letzten BIW-Vorstandssitzung aufwarten. In einem persönlichen Gespräch mit dem Herrn Bürgermeister konnten die Irritationen der letzten Zeit ausgeräumt werden. So wurde vereinbart, in Zukunft auch gemeinsam für das Wohl der Stadt Wertingen zu kämpfen.
„Man merkte, dass von beiden Seiten eine kollegiale Zusammenarbeit gewünscht wurde. Ziel muss es sein, trotz auch sehr unterschiedlicher Meinungen, eine Basis des politischen Miteinanders oder zumindest der politische Koexistenz zu schaffen. Und es dürfte für alle Beteiligen durchaus angenehm sein, in einem entspannteren politischen Klima zu arbeiten,“ so Seefried zu seinem Vorstandkollegen. Einig waren sich alle anwesenden Mitglieder an der Kritik gegenüber der örtlichen FDP und deren Vorsitzenden Bruno Hempel. Die FDP hatte in einer Pressemitteilung Seefried aufgefordert, bezüglich seiner Vorwürfe gegenüber dem Bürgermeister endlich „zu handeln“. BIW-Pressesprecher Hubert Mayer dazu: „Die FDP verkennt wohl ein wenig die Realität. Weder Herr Seefried, noch die BIW sind eine Strafverfolgungsbehörde, die als solches handeln könnte. Die Bürgerinitiative trägt vielmehr mit ihrer Arbeit zur politischen Willensbildung bei. Allein die Tatsache, dass mehrere zehntausend Flugblätter in den letzten Jahren verteilt wurden und keine einzige Passage eines Flugblattes auch nur ansatzweise widerrufen werden musste, zeugt von der Qualität und dem Wahrheitsgehalt der Flugschriften.“ Peter Seefried merkte noch an, dass es in den letzten beiden Jahren wohl kaum eine Pressemitteilung der Wertinger FDP gab, in der es nicht einen Seitenhieb auf die BIW gab. Ob Dillinger Landratswahl oder ein peinlicher Messerunfall eines Passauer Polizei-Chefs, überall versuchte die FDP eine Verbindung zur BIW herzustellen. Einige BIW-Mitglieder sehen auch in der Wahlniederlage von Bruno Hempel bei der letzten Bürgermeisterwahl den Grund für dieses unnötige Handeln. „Der dritte Platz hat einigen Liberalen wohl aufs Gemüt geschlagen“, so Swen Schwarz. Abschließend begrüßten alle Mitglieder, dass die Stadt Dillingen von der Umbenennung des Georg-Hogen-Rings Abstand genommen hat. Der Arbeitskreis „Landkreispolitik“ der BIW hatte mit zahlreichen Dillinger Bürgern über 5.000 Flugblätter verteilt, in denen für die Beibehaltung des Namens geworben wurde.