Sonntag, 13. Juni 2010

Seefried fordert nachhaltiges Verkehrskonzept für Wertingen und Landkreis

(Wertingen 20.10.2009) Nach der Sommerpause traf sich der erweiterte Vorstand der BIW zu einer Sitzung. Hierbei wurden die abgelaufene Bundestagswahl, die Verkehrspolitik in der Stadt Wertingen und des Landkreises sowie die kommende Jahreshauptversammlung besprochen. Swen Schwarz gab sich in einer Analyse zur Bundestagswahl erschrocken über die hohen Ergebnisse der Linkspartei.  
Sei doch dies ein Anzeichen für eine völlige Hilflosigkeit der Wähler nach der Suche einer Alternative zum derzeitigen Parteienkartell. Allerdings sei die Linkspartei nicht die Lösung der derzeitigen Probleme, vielmehr auch Verursacher. „Schließlich ist die Linkspartei die offizielle Nachfolge der Mauermörderpartei SED und diese hat nicht nur Tausende Menschenschicksale auf dem Gewissen, sondern auch ein wirtschaftliches Desaster in Gestalt der DDR hinterlassen,“ so Swen Schwarz abschließend. Mit der derzeitigen Verkehrssituation in Wertingen befasste sich Kreis- und Stadtrat Peter Seefried. So sei vor zwei Wochen ein weiterer Beleg für die Konzeptionslosigkeit der Stadt offenkundig geworden. So wurden von der Stadt einfach auf Höhe Müllermarkt in einer unübersichtlichen Kurve Parkmarkierungen angebracht. Nachdem Peter Seefried sowohl bei der Stadt als auch bei der örtlichen Polizei vorstellig wurde und auf diesen gefährlichen Unsinn aufmerksam machte, entschloss sich Bürgermeister Lehmeier doch eines besseren und entfernte diese Markierungen umgehend. Peter Seefried wörtlich: „Ich fordere meine Stadtratskollegen und auch den Herrn Bürgermeister auf, ein nachhaltiges Verkehrskonzept zu entwickeln, anstatt sich mit irgendwelchen Schnellschüssen lächerlich zu machen. Auch die unmöglichen Zustände während des Wochenmarktes können so nicht fortgeführt werden. Die Stadt, die Gewerbetreibenden, die Polizei und jeder Bürger sollten hier einbezogen werden, um zu einer zukunftsträchtigen Lösung zu kommen.“ Auch die Idee der Freien Wähler, dass keine Busse mehr durch die Innenstadt fahren sollen wurde heftig kritisiert. Geschäftsführer Hubert Mayer sprach von einem übergreifenden Landkreis-Verkehrsproblem. Nur zu Wahlzwecken wird über Verkehrskonzepte gesprochen. So war z.B. vor der Kommunalwahl plötzlich das Thema S-Bahn in aller Munde. Nach der Wahl gab es weder vom Landrat noch von den regierenden Parteien irgendwelche Aussagen zum Thema. Zum Schluss gab der 2. Vorstand Bernd Zuna bekannt, dass Ende Oktober die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen stattfinden wird. Hier soll auch ein politischer Schlachtplan für das Jahr 2010 erstellt werden.