Sonntag, 6. Juni 2010

Kommunalwahl 2008: BIW und REP gestärkt!

(Dillingen 17.04.2008) Die Kommunalwahl am 02. März führte im Landkreis Dillingen/Donau zu einer Stärkung der patriotischen Opposition. In Wertingen errang der Bürgermeisterkandidat der „Bürgerinitiative für Wertingen und Stadtteile e.V.“ (BIW) Peter Seefried 13,1 % der Stimmen und rangiert damit auf dem zweiten Platz hinter Amtsinhaber Willy Lehmeier von den Freien Wählern. Der Kandidat der FDP landete abgeschlagen auf Platz drei.
Bei der Stadtratswahl konnte die BIW ein gutes Prozent hinzugewinnen und kommt jetzt auf 7,5 Prozent und verpasste damit nur knapp ein zweites Mandat. Peter Seefried wird damit weitere sechs Jahre im Stadtrat die BIW vertreten. Interessant in diesen Zusammenhang ist auch, dass Seefried das fünf-beste Einzelergebnis unter allen Bewerbern erzielte und damit den gerechten Lohn für sechs Jahre engagierte Stadtratspolitik erhielt. Die sogenannte Volkspartei SPD, welche noch vor sechs Jahren den Bürgermeister stellte, ist nur noch ein Prozent vor der BIW und dokumentierte damit eindrucksvoll ihren Niedergang. Da Mitglieder der BIW bei der Kreistagswahl auf der Liste der schon im Kreistag vertretenen Republikaner kandidierten, waren politische Beobachter gespannt, wie die gemeinsame rechte Liste von den Wählern angenommen wird. Das Ergebnis war ermutigend: Die Republikaner konnten ihr Ergebnis deutlich auf über 4,5 Prozent steigern und entsenden damit drei Abgeordnete in den Kreistag. Neben den bisherigen Kreisräten Maximilian Brenner und Hermann Mack wird nun auch der BIW-Vorsitzende Peter Seefried die Interessen des deutschen Volkes im Kreistag vertreten. Dem rechten Wahlerfolg vorausgegangen war die übliche diffamierende Berichterstattung der Lokalausgaben der „Augsburger Allgemeinen“. Besonders die „Wertinger Zeitung“ tat sich mit einer tendenziösen Berichterstattung hervor. So wurde der BIW-Vorsitzende und Bürgermeisterkandidat Seefried in mehreren Artikeln persönlich angegriffen. Leserbriefe gegen die BIW, welche offensichtliche Lügen enthielten, wurden abgedruckt. Außerdem verweigerte die WZ der BIW und den REP die Schaltung von Wahlanzeigen. Da man von Seiten der BIW mit diesem schmutzigen Wahlkampf gerechnet hatte, wurden entsprechende Gegenmaßnahmen lange vorher vorbereitet. So gelang es allein der BIW sieben unterschiedliche Flugblätter mit einer Auflage von über 20.000 Stück an die Bevölkerung zu verteilen. Mit dieser Gegenöffentlichkeit hatten die Gegner des heimatverbundenen Lagers nicht gerechnet und mit jedem neuen Flugblatt verloren die Herren in den Redaktionstuben und bei den etablierten Parteien ein Stückchen mehr die Nerven. Insgesamt wird der Wahlkampf sowohl von der BIW als auch von den Republikanern als erfolgreich angesehen. Daher wurde eine entsprechende Zusammenarbeit für die nächsten Jahre vereinbart.