Sonntag, 6. Juni 2010

BIW läutet heiße Phase des Wahlkampfes ein

(Wertingen 29.01.2008) Mit der am letzten Sonntag durchgeführten Vorstandssitzung der BIW wurde die heiße Phase des Kommunalwahlkampfes eingeleitet. Man werde jetzt Tausende Flugblätter zu unterschiedlichen örtlichen Themen unter die Leute bringen, so Stadtratskandidat Swen Schwarz. Unter anderem mit den Themen Krankenhaus, Musikschule und dem eigentümlichen Finanzgebaren der Stadt.
Desweiteren werde man versuchen, in allen Stadtteilen Wertingens Veranstaltungen abzuhalten. Bürgermeisterkandidat Seefried wörtlich: „Ich möchte, daß jeder Bürger die Möglichkeit hat, seine Probleme bei mir vorzubringen. Und hier bieten sich die Diskussionsrunden auf Versammlungen ideal an.“ Erschreckt zeigten sich alle Mitglieder von der brutalen Messerattacke eines Ausländers mitten in Wertingen. Der BIW-Sicherheitsexperte Bernd Zuna: „ Ich weiß gar nicht, über was ich mich mehr aufregen soll, über die Tat oder über die Staatsanwaltschaft, die den Messerstecher gleich wieder laufen lässt. Auch die Meldungen des Jugendreferenten der Stadt sind teilweise bodenlos. Man könnte fast meinen, dass es jetzt wichtiger ist, sich um den Straftäter zu kümmern, als um das Opfer.“ Peter Seefried fand auch das Verhalten der CSU befremdlich. „Wenn die CSU sich in Wahlkampfzeiten als Sicherheitspartei darstellt, dann ist das schon lächerlich. Schließlich ist die CSU in Bayern seit Jahrzehnten allein an der Macht und hätte es ja in der Hand die Sicherheit zu erhöhen. Aber hier geht es wieder nur um Wählertäuschung!“ Schließlich zeigte sich die gesamte Mitgliedschaft besorgt über die derzeitige Situation des Wertinger Krankenhauses. Die Kungelei von CSU und FDP zeige eindeutig, dass die CSU kein ernsthaftes Interesse am langfristigen Erhalt des Krankenhauses haben kann, sonst würde sie nicht mit eindeutigen Gegnern des Wertinger Krankenhauses gemeinsame Sache machen, so Bernd Zuna. Peter Seefried kritisierte seinen Mitbewerber um das Bürgermeisteramt von der FDP. „Wie kann ich mich als Bürgermeisterkandidat von Wertingen für den Erhalt des Krankenhauses einsetzen und gleichzeitig auf einer Kreistagsliste kandidieren, auf der die führenden Personen gegen das Krankenhaus sind,“ fragte Seefried abschließend in die Runde.