Montag, 17. Mai 2010

Rütli-Schulen bald auch in Bayern?

(Wertingen 02.04.2006) Auf der gut besuchten Jahreshauptversammlung der „Bürgerinitiative für Wertingen und Stadtteile“ wurde der Vorsitzende Werner Borstel einstimmig wiedergewählt. Aus beruflichen Gründen kandidierte der bisherige 2. Vorsitzende Wagner nicht mehr.
Der Kaufmann Bernd Zuna wurde zu dessen Nachfolger gewählt. Der Vorstand wird durch den Schatzmeister und Geschäftsführer Mayer komplettiert, der den anwesenden Mitgliedern auch die Nachricht übermitteln mußte, daß die Internetseite der BIW aus technischen Gründen zur Zeit nicht online ist. In den nächsten Wochen wird dann eine überarbeitete Internetseite wieder zur Verfügung stehen.
Sowohl Werner Borstel als auch BIW-Stadtrat Peter Seefried zeigten sich über die geleistete Arbeit der Bürgerinitiative erfreut. Wie wichtig die Arbeit der BIW als ständig wachendes Auge des Bürgers sei, zeige sich auf fast jeder Stadtratsitzung. Ob es um die Verkehrsproblematik am Gießeweg gehe oder um die Abschaffung der Bürgerfragestunde bei Stadtratssitzungen, die BIW möchte bürgernahe Entscheidungen herbeiführen. Auch die Ablehnung des Haushalts aufgrund der völlig überzogenen Zuschüsse für die Musikschule sind in diesem Zusammenhang zu nennen, so Peter Seefried.
Erschreckt zeigten sich die Mitglieder über die Zustände an Schulen in deutschen Großstädten. Hier spiegelt sich der ganze Realitätsverlust bei Menschen wieder, die immer noch einen weiteren Zuzug von Gastarbeitern fordern. Aber nicht nur in Großstädten sind solche Zustände vorhanden, auch an Wertinger Schulen dürfte bald die „heile Welt“ vorbei sein. Der Anteil von ausländischen Schülern in den Klassen steige kontinuierlich an und damit wird es für die Lehrer immer schwieriger Inhalte zu vermitteln. Insgesamt dürften deutsche Schüler nicht an den mangelnden Deutschkenntnisse ihrer Mitschüler leiden, so die übereinstimmende Meinung der BIW-Mitgliedschaft. (may)