Montag, 17. Mai 2010

Gewerbesteuererhöhung trifft auch Kleinunternehmen!

(Wertingen 01.10.2006) Auf der monatlichen Vorstandssitzung der „Bürgerinitiative für Wertingen und Stadtteile“ wurden mehrere regionale Themen erörtert. Einstimmig wurde die beschlossene Gewerbesteuererhöhung abgelehnt, da diese insbesondere kleinere Unternehmen trifft. Aufgrund der kommenden Mehrwertssteuererhöhung und der damit wahrscheinlich einhergehenden sinkenden Binnennachfrage würde dies einen weitereren wirtschaftlichen Rückschlag bedeuten.
Abgrenzen möchte sich die BIW eindeutig vom Verhalten Herrn Berchtholds. Dieser hätte es wirklich nicht nötig, sich über eine Erhöhung zu beschweren. Immerhin wurde das Creaton-Werk in den neuen Bundesländern mit erheblichen Steuermitteln unterstützt, die jetzt mit dem Verkauf in die Privatschatulle von Herrn Berchhold gewandert sind. Ein solches Verhalten erinnert an das zweifelhafte Tun der Firmen Siemens und BenQ. Auch das Krankenhaus Wertingen war wieder ein Thema. Alle Anwesenden waren sich einig, daß das Krankenhaus erhalten werden müsse, allerdings nicht auf Kosten der Kleinstadt Wertingen. Eine solche Infrastruktur gehört eben zu einem Erste-Welt-Land und der Staat hätte dafür zu sorgen, daß dies auch finanziert werde. „Es kann doch nicht sein, daß Deutschland jedes Jahr 15 Milliarden Euro der EU schenkt oder daß die deutsche Bundesregierung unsere deutschen Soldaten nach Afghanistan, in den Nahen Osten oder in den Kongo schickt, wo unsere Soldaten gar nichts verloren haben und obendrein dieser Irrsinn noch Milliarden von Steuergeldern kostet. Die deutschen Steuergelder müssen dorthin, wo sie der deutschen Bevölkerung von Nutzen sind,“ so BIW Stadtrat Peter Seefried. Zum Abschluß zeigte sich der zweite Vorstand Bernd Zuna verwundert über das Verhalten der Redaktion von „Jetzt red i“. Erst wird Herr Seefried von einer Redakteurin angerufen und geradezu genötigt das Thema Moschee in die Sendung zu bringen und dann wird der Redebeitrag einfach herausgeschnitten. Man könne sich allerdings auch vorstellen, daß die Fragen von Herrn Seefried wohl etwas zu unangenehm für Herrn Beckstein gewesen wären. (may)