Montag, 17. Mai 2010

BIW: Keine Sperrung des Gieseweges!


(Wertingen 15.08.2006) Am vorherigen Samstag veranstaltete die „Bürgerinitiative für Wertingen und Stadtteile“ ein Grillfest, daß trotz feuchtkaltem Wetter gut besucht war. Ein Gartenhaus bot den knapp 15 anwesenden Mitgliedern Schutz vor der allzu frischen Witterung.
 Auf der am Vortag stattgefundenen Vorstandssitzung befaßte man sich mit der Schließung des Gieseweges durch das Straßenverkehrsamt Neu-Ulm, was auch von Bürgermeister Lehmeier unterstützt wird. Stadtrat Peter Seefried machte darauf aufmerksam, daß sowohl das Straßenverkehrsamt als auch wieder mal Bürgermeister Lehmeier einen Schnellschuß fabrizierten, der höchst wahrscheinlich wieder einmal auf die mangelnde Vorbereitung des Bürgermeisters zurückzuführen sei. Tatsache ist, daß es verschiedene eingetragene Wegerechte am Gieseweg von Grundstücksbesitzern gibt. Diese können bei einer solchen Schließung nicht einfach außer Acht gelassen werden. „Dank der mangelnden Professionalität gibt es jetzt wahrscheinlich wieder jede Menge Ärger für die Stadt“, so der zweite Vorsitzende Bernd Zuna. Als zweites befasste sich der Vorstand mit den Ereignissen um die vereitelten Anschläge auf Passagierflugzeuge in London. Das nach heutigen Informationen alle festgenommenen Tatverdächtigen Einwanderer mit britischem Pass waren zeigt, daß das von Rot-Grün aufgegebene Abstammungsprinzip bei weitem zukunftsträchtiger war, als das zur Zeit herrschende Staatsbürgergesetz. Stadtrat Peter Seefried machte darauf aufmerksam, daß bei einem ähnlichen Vorgang in der BRD der Staat gar nicht mehr in der Lage wäre, Personen mit einem solchen Gefahrenpotential auszuweisen, da extremistische Kreise ihre Mitglieder dazu aufrufen, sich den BRD-Pass zu besorgen, um so in Deutschland ungestört agieren zu können. Die Vorfälle beweisen weiter, daß Gastarbeiter selbst in der dritten Generation immer noch zu Terroristen werden können, selbst wenn sie ihr Leben lang in der Deutschland gelebt haben. (may)