Montag, 17. Mai 2010

Bald keine Post mehr in Wertingen?


(Wertingen 12.02.2006) Auf der letzten Vorstandsitzung der „Bürgerinitiative für Wertingen und Stadtteile“ wurde auf den zunehmenden Konflikt mit dem Islam im Rahmen der Mohammed-Karikaturen eingegangen.
Die Ausschreitungen zeigen eindeutig, daß die muslimische und die europäische Kultur zu unterschiedlich seien, als daß man friedlich auf kleinsten Raum coexistieren könne. Von daher sieht die BIW in der weiteren Einwanderung von muslimischen Menschen nach Europa eine große Gefahr. Auch die Vorgänge in der Ulmer Gegend - dort wurde eine Moschee aus Sicherheitsgründen geschlossen - zeigen, daß stets ein wachsames Auge auf solche Einrichtungen gelegt werden muß. Man wolle weder in Wertingen noch in Lauingen solche Zustände haben, bekräftigte BIW-Vorstand Werner Borstel. Stadtrat Peter Seefried zeigte sich über die Berichterstattung zur Verkehrssicherung am Gießeweg verwundert. Dort wird von Seiten der Stadt der Eindruck erweckt, der Stadtrat hätte einen Beschluß gefaßt, der die Anbringung einer Ampel vorsieht. Vielmehr wurde dort nur über das Thema diskutiert, wobei es zu keinem Entschluß kam. Die BIW ist der Meinung, daß am Gießeweg eine Geschwindigkeitsbegrenzung mit Überholverbot absolut ausreichend ist. Der Verkehr muß auf einer Staatsstraße fließend sein. Diese Meinung wurde auch durch die gleichlautenden Aussagen des Abgeordneten Winter bestätigt. Schließlich war auch die Schließung der Postfiliale in Lauingen ein Thema. Nachdem Lauingen mit seinen 11.000 Bewohnern sogar größer als Wertingen ist, befürchtet die BIW, daß die Postagentur zumindest mittelfristig in Wertingen gefährdet ist. Ein Postamt gehört in jeder Kleinstadt zur Grundversorgung der Bürgerschaft und kann nicht nach Rentabilitätsgründen angesehen werden. Vielmehr sieht die BIW in der Schließung eine weitere Auswirkung der Globalisierung, welche den Bürgern immer wieder als einzige Alternative dargestellt wird. Nach der sogenannten Zuckermarktreform ist jetzt der Bürger des Landkreises schon zum zweiten Mal mit den Auswirkungen der Globalisierung gesegnet worden. (may)