Donnerstag, 29. April 2010

BIW gründet Arbeitskreis für Bürgerrechte und Meinungsfreiheit

(Wertingen 09.12.2007) Auf einer Vorstandssitzung der „Bürgerinitiative für Wertingen“ konnte der Geschäftsführer Mayer den anwesenden Mitgliedern die erfreuliche Nachricht überbringen, daß die BIW ab sofort unter der Adresse www.wir-fuer-wertingen.de im Internet präsent ist. Schon jetzt sind einige Artikel und auch die bisher erschienenen Vereinszeitungen enthalten. Zukünftig soll jeden Monat eine Erneuerung der Seite stattfinden und somit können die Wertinger Bürger „aus erster Hand“ die Meinung der BIW erfahren. In diesem Zusammenhang erklärte BIW-Chef Borstel, daß in den nächsten zwei Wochen eine neue Ausgabe der Vereinszeitung in einer Auflage von 2.500 Stück erscheinen wird.
Auch wird die Bürgerinitiative am 30. Juli ein Sommerfest für alle Mitglieder und Sympathisanten veranstalten.
Stadtrat Peter Seefried ging im Folgenden auf einige Punkte ein, die den Stadtrat beschäftigten. So war sich der gesamte Vorstand einig, daß das Wertinger Krankenhaus bestehen bleiben müsse. In solchen gesellschaftlich relevanten Fällen kann man nicht mit einer Gewinn- und Verlust-Rechnung über den Bestand des Krankenhauses entscheiden. Fehlendes Geld darf nicht über Leben und Tod entscheiden. Das Geld sollte lieber an anderen Stellen gespart werden, so z.B. bei zweifelhaften Kulturprojekten.
Auch beim Thema Kindergarten und deren Gebührenerhöhung zeigte sich der BIW-Vorstand besorgt über die zukünftigen Entwicklungen. Die BIW ist der Meinung, daß Kleinkinder von der eigenen Familie, insbesondere der Mutter erzogen werden sollten. Der Staat muß hierfür die finanziellen Voraussetzungen schaffen, sonst habe er seine Aufgabe nicht erfüllt. Schließlich sind die ersten Jahre im Leben eines Menschen sehr entscheidend für den weiteren Lebensweg. Es ist zu befürchten, daß Kleinkinder von politisch gefärbten „Pädagogen“ massiv negativ beeinflusst werden. Schon allein der Satz des Grünen-Stadtrats Klingler, daß diese „Neuordnung“ auch eine Chance sei, lässt die Alarmglocken bei der BIW läuten.
Ebenfalls verwundert zeigte sich Stadtrat Seefried über die Haltung seiner Stadtratskollegen bei der IKEA-Ansiedlung in Gersthofen. Zu keiner Gelegenheit versäumen es die Vertreter der anderen Parteien ihre sog. „Weltoffenheit“ und ihre „Globalisierungsbefürwortung“ zu betonen. Aber wenn plötzlich ein Weltunternehmen wie IKEA den eigenen Arbeitsplatz gefährdet, ist man plötzlich für eine regionale und räumlich begrenzte Volkswirtschaft. Im Gegensatz dazu hat die BIW, unabhängig von persönlichen Interessen, sich immer für die Interessen der deutschen Bürger und den Nationalstaat eingesetzt und der Globalisierung sowie der multikulturellen Gesellschaft immer ein klares „Nein“ entgegengesetzt.
BIW-Vorstand Borstel zeigte sich über die zunehmende Radikalisierung der SPD und deren Jugendorganisation Jusos entsetzt. Wer eine Arbeitsgruppe „Antifa“ gründe, zeige klar, was er von Demokratie und Meinungsvielfalt halte, nämlich gar nichts. Zudem sind „antifaschistische“ Gruppen für ihre Gewalttätigkeiten bekannt. Der Begriff Antifaschismus alleine zeige schon seine Menschenverachtung. So prägte der Sowjet-Diktator Stalin diesen Begriff, indem er alles, was nicht kommunistisch war, sofort als faschistisch bezeichnete. Zahlreiche echte Sozialdemokraten wurden übrigens auch Opfer des „Antifaschismus“. Aufgrund dessen wird die BIW einen Arbeitskreis „Meinungsfreiheit und Bürgerrechte“ gründen und diesem Treiben entgegentreten. „Wir lassen uns von ein paar wild gewordenen Linksradikalen nicht unsere Bürgerrechte absprechen“, so BIW-Stadtrat Peter Seefried. (may)